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Methoden & Prozess

Lautes Lesen

Eine Überarbeitungstechnik, die Rhythmus, Mehrdeutigkeiten und Schwierigkeiten eines Satzes hörbar macht.

Lautes Lesen eröffnet eine andere Wahrnehmung des Textes. Atempausen, nahe beieinanderliegende Wiederholungen und schwierige Übergänge werden spürbarer als beim stillen, ans Manuskript gewöhnten Lesen.

Die Methode hilft besonders bei Dialogen und dichten Passagen. Sie ergänzt andere Überarbeitungsdurchgänge: Ein angenehm klingender Satz ist nicht zwangsläufig sachlich korrekt, für alle klar oder zum jeweiligen Register passend.

Beispiel

Die Leserin stolpert zweimal über denselben Nebensatz und teilt ihn in zwei Sätze.

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Markieren Sie die Stolperstellen, bevor Sie zu korrigieren beginnen.

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