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Verlagswesen & Veröffentlichung

Manuskript

Der vollständige Text eines Werks, wie er Verlagen eingereicht wird — heute eine Datei, früher handgeschriebene Seiten.

Streng genommen ist das Manuskript ein handgeschriebener Text (manu scriptus); im heutigen Verlagsgebrauch bezeichnet das Wort den vollständigen Text eines Werks, wie er einem Verlag eingereicht wird, gleich auf welchem Träger — man „schickt sein Manuskript“, ob als Datei oder gedrucktes Typoskript.

Verlage veröffentlichen meist ihre Einreichungsanforderungen: erwartete Form, nüchternes, lesbares Layout (großzügiger Zeilenabstand, Ränder, Seitenzahlen), fertiger Text. Über die Konventionen hinaus ist das Erste, was Lektoratskomitees aussortieren, nicht das Layout: Es ist der zu früh eingereichte Text — vor der Überarbeitung, vor der Testlektüre, bevor das erste Kapitel den Rest verdient.

Beispiel

„Vollständiges Manuskript, 12 pt Serifenschrift, doppelter Zeilenabstand, nummerierte Seiten“ — die verbreitetste Einreichungskonvention.

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