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Stilfiguren

Synekdoche

Eine besondere Form der Metonymie: der Teil steht für das Ganze (ein Segel für ein Schiff) oder das Ganze für den Teil.

Die Synekdoche ist eine besondere, auf Einschluss beruhende Metonymie: der Teil für das Ganze („ein Segel am Horizont“ für ein Schiff), das Ganze für den Teil („Frankreich hat gewonnen“ für elf Spieler), der Singular für den Plural, der Stoff für den Gegenstand („die Klinge kreuzen“).

In der Erzählung ist sie ein Mittel der Rahmung: Welcher Teil das Ganze vertritt, entscheidet über die Naheinstellung. „Schwielige Hände“ oder „blank polierte Schuhe“ erzählen nicht dieselbe Geschichte über eine Figur. Eine gelungene Synekdoche leistet mit einem einzigen Detail die Arbeit einer ganzen Charakterisierung.

Beispiel

„Ein Segel am Horizont“ (ein Schiff); „die weißen Kittel“ (das Klinikpersonal).

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