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Schreibmaschine aus den 1970ern auf einem kleinen Tisch, ein Stapel Blätter, eine Lampe und nachts ein Kiefernwald vor dem Fenster: Stich, der an Stephen Kings Schreiben erinnert, kein Porträt (Illustration).
Generierte Illustration, kein Porträt: Wir erfinden keine Gesichter lebender Autorinnen und Autoren.
Schriftstellerleben

Stephen King

Tagsüber Lehrer, abends Romancier, bis Carrie ihm erlaubte, ganz vom Schreiben zu leben.

Geboren
21. September 1947
Portland (Maine, USA)
Gestorben
Lebt
Erstes Buch
Carrie
1974, mit 26
Erfolg
Carrie
Erstes Buch
Das Alter beim Erfolg mit 147 anderen Schriftstellern vergleichen

Erzählungen vor dem ersten Roman

Stephen King wurde am 21. September 1947 in Portland, Maine, geboren. An der University of Maine in Orono schrieb er ab dem zweiten Studienjahr eine wöchentliche Kolumne für die Studentenzeitung.

1967 verkaufte er seine erste Erzählung, The Glass Floor, an das Magazin Startling Mystery Stories. In den ersten Jahren seiner Ehe mit Tabitha Spruce, ab 1971, verkaufte er weiter Geschichten an Männermagazine. Viele davon erschienen später im Band Nachtschicht (Night Shift).

Die Jahre ohne Geld

1970 schloss er sein Englischstudium ab, fand aber nicht sofort eine Lehrerstelle. Er arbeitete an einer Tankstelle, dann in einer Großwäscherei, während Tabitha bei Dunkin' Donuts jobbte. In einem Interview mit Rolling Stone erzählte er 2014, dass sie kein Telefon hatten und schon zwei Kinder.

Im Herbst 1971 bekam er endlich eine Stelle als Englischlehrer an der Hampden Academy, einer öffentlichen Highschool in Maine. Geschrieben hat er in der Freizeit: unterrichten, nach Hause kommen und versuchen, sich zwei Stunden zum Schreiben abzuzweigen.

Carrie, mit 26

Im Frühjahr 1973 wurde sein Roman Carrie zur Veröffentlichung angenommen. Er erschien 1974, King war 26. Der Erfolg erlaubte ihm, den Schuldienst zu verlassen und nur noch zu schreiben.

Es folgten Brennen muss Salem und, nach dem Umzug der Familie nach Boulder in Colorado, Shining, erschienen 1977. Rolling Stone schätzte 2014, dass er seit Carrie rund 350 Millionen Bücher verkauft hatte.

Wie er schreibt

2014 beschrieb er Rolling Stone einen Arbeitstag ohne jede Mystik: etwa zwei Stunden neuer Text, dann liest er nach, überarbeitet einen Teil, druckt aus, was ihm gefällt, und schaltet ab. Jeden Tag, auch am Wochenende. Früher, sagte er, habe er mehr und schneller geschrieben.

Auch sein Rhythmus pro Buch ist geregelt: Er schreibt etwa sechs Monate täglich bis zur Rohfassung und hört dann zehn oder zwölf Tage ganz auf, damit sich alles setzt. Nach dem Unfall von 1999, als ihn bei einem Spaziergang ein Kleintransporter erfasste, tat das Sitzen am Computer zu weh: Den nächsten Roman schrieb er komplett von Hand.

Was Schreibende heute daraus mitnehmen können

  • Erzählungen vor dem ersten Roman verkaufen: Sie lehren das Handwerk und bezahlen ein paar Rechnungen.
  • Zwei nach der Arbeit abgezweigte Stunden können reichen: Carrie wurde in seinen Lehrerjahren angenommen.
  • Jeden Tag schreiben, dann abrupt aufhören: Die zehn Tage Pause nach der Rohfassung schaffen den frischen Blick.
  • Die Rohfassung ist nicht der Text: Er überarbeitet täglich und wählt aus, was bleibt.
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Quellen

  1. Rolling Stone, Stephen King: The Rolling Stone Interview (2014) (gelesen am 1. November 2026)
  2. CNN Fast Facts (KVIA), Stephen King Fast Facts (gelesen am 1. November 2026)
  3. Hodder & Stoughton, Stephen King Books, Stephen King: A Short History (adapted from the official biography by Tabitha King and Marsha DeFilippo) (gelesen am 1. November 2026)